Häufig gestellte Fragen

Sie möchten wissen, ob roofSec zu Ihrem Gebäude oder Projekt passt? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Funktionsweise, Nutzen, Kosten, Einbau und Betrieb.

roofSec ist ein automatisiertes Monitoring-System für Flachdächer. Es hilft dabei, Nässeeintritte früh zu erkennen, betroffene Bereiche gezielt einzugrenzen und teure Folge- und Innenraumschäden zu vermeiden.

Nutzen & Einsatzbereiche

Was ist roofSec und wie funktioniert das System?

roofSec ist ein automatisiertes Monitoring-System für Flachdächer. Ein Sensorkabel wird direkt auf der Dampfsperre verlegt, eine Kommunikationseinheit übermittelt die Daten an das roofSec Cloud-Service, und bei erkanntem Nässeeintritt wird der hinterlegte Ansprechpartner automatisch benachrichtigt.

So kann Feuchtigkeit früh erkannt werden, bevor daraus teure Folge- und Innenraumschäden entstehen. Mehr zu den Komponenten des roofSec-Systems finden Sie auf unserer Produktseite.

Für welche Dächer und Projekte eignet sich roofSec besonders?

roofSec eignet sich besonders für Flachdächer, bei denen die Abdichtung später schwer zugänglich oder gar nicht mehr sichtbar ist. Dazu zählen vor allem Gründächer, Flachdächer mit Photovoltaik, begehbare Terrassen, Umkehrdächer sowie größere öffentliche, gewerbliche und industrielle Gebäude.

Überall dort, wo Leckagen spät entdeckt werden und hohe Folgekosten verursachen können, ist der Nutzen besonders groß. Mehr zu den typischen Einsatzbereichen von roofSec finden Sie hier.

Warum lohnt sich roofSec wirtschaftlich?

Ein früh erkannter Nässeeintritt ist in der Regel deutlich günstiger als ein spät entdeckter Wasserschaden. Statt aufwendiger Lecksuche, durchnässter Dämmung, großflächiger Öffnung und teurer Sanierung ist oft eine gezielte Reparatur möglich.

roofSec hilft damit, Schadensfolgen, Suchaufwand, Betriebsunterbrechungen und Sanierungskosten deutlich zu reduzieren. Einen Überblick darüber, welche Folgekosten ein spät erkannter Wasserschaden verursachen kann, finden Sie in unserem Blog.

Wie schnell erkennt roofSec einen Wassereintritt?

roofSec überwacht das Dach laufend und erkennt Feuchtigkeit direkt an der entscheidenden Ebene im Dachaufbau. Wenn ein Nässeeintritt erkannt wird, erfolgt automatisch eine Benachrichtigung an den hinterlegten Ansprechpartner.

Der große Vorteil ist, dass ein Schaden nicht erst im Innenraum sichtbar werden muss, um bemerkt zu werden. Warum Undichtigkeiten oft erst spät auffallen, zeigen wir im Beitrag Flachdach undicht: Ursachen, Erkennung und Prävention.

Wie genau wird eine Leckage lokalisiert?

Die Lokalisierung erfolgt über das verlegte Sensorkabel und den hinterlegten Verlegeplan. Dadurch kann der betroffene Bereich gezielt eingegrenzt werden, ohne das Dach unnötig großflächig öffnen zu müssen.

Das spart Zeit, reduziert Suchaufwand und macht Reparaturen deutlich wirtschaftlicher.

Was passiert im Alarmfall?

Im Alarmfall wird der hinterlegte Ansprechpartner automatisch verständigt. Dadurch kann rasch reagiert, der betroffene Dachbereich geprüft und der Schaden behoben werden, bevor sich Feuchtigkeit weiter ausbreitet.

Genau diese frühe Reaktion ist der entscheidende Unterschied zu rein manuellen Inspektionen.

Wie werden Fehlalarme vermieden?

Die Auswertung erfolgt nicht nur lokal, sondern über das roofSec Cloud-Service. Dabei werden die Sensordaten laufend analysiert, um echte Nässeeintritte besser von unkritischen Effekten zu unterscheiden.

Ziel ist eine zuverlässige Erkennung bei gleichzeitig geringer Fehlalarmquote.

Betrieb & Vertrauen

Wie steht es mit dem Datenschutz?

Die hinterlegten personenbezogenen Daten dienen ausschließlich der Verständigung im Schadensfall und bei relevanten Systemereignissen, etwa längeren Strom- oder Internetausfällen. roofSec gibt diese Daten nicht an Dritte weiter und verarbeitet nur jene Informationen, die für Betrieb und Benachrichtigung erforderlich sind.

Der Datenschutz bleibt damit auf das betriebsnotwendige Maß beschränkt.

Welche Auswirkungen hat das roofSec-System auf die Umwelt?

roofSec hilft, Ressourcen zu schonen, weil Schäden früher erkannt und dadurch oft punktuell statt großflächig behoben werden können. Trockene Dämmung bleibt funktionsfähig, unnötiger Materialaustausch wird vermieden und die Lebensdauer des Daches verlängert sich.

Gerade bei Gründächern und hochwertigen Dachaufbauten ist das ein echter Nachhaltigkeitsvorteil. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag, warum Monitoring gerade bei Gründächern ein Nachhaltigkeitsvorteil ist.

Kosten & Beschaffung

Wo kann ich roofSec kaufen?

roofSec wird über Fachpartner und Großhandel vertrieben. In Österreich sind das aktuell Austrodach und FLATTEC. Ein Direktverkauf an Privatpersonen oder der Vertrieb über Baumärkte ist nicht vorgesehen, weil Planung und Einbau fachgerecht erfolgen sollten.

Was kostet das System?

Der Preis hängt nicht nur von der Dachfläche ab, sondern vor allem von Dachform, Durchdringungen, Verlegemuster, Anzahl der benötigten Komponenten und dem Montageaufwand. Deshalb wird die Auslegung projektspezifisch geplant.

Erst auf dieser Basis lässt sich ein realistisches Angebot erstellen.

Gibt es monatliche oder jährliche Gebühren?

Nein. roofSec ist als Einmalkauf ausgelegt. Laufende Abo- oder Jahresgebühren für das Cloud-Service fallen derzeit nicht an.

Gibt es Fördermöglichkeiten für öffentliche Bauherren oder innovative Beschaffungsprojekte?

Ja, für öffentliche Bauherren kann roofSec je nach Projektkonstellation auch im Kontext von Innovationsbeschaffung relevant sein. Ein konkretes Beispiel ist die IÖB-Toolbox, über die innovative Lösungen unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden können.

Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag zu den Fördermöglichkeiten über die IÖB-Toolbox.

Sie möchten wissen, ob roofSec für Ihr Projekt wirtschaftlich sinnvoll ist? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir prüfen die Rahmenbedingungen Ihres Daches und unterstützen Sie bei der Einordnung.

Einbau & Planung

Ersetzt roofSec bestehende Wartungsverträge?

Nein. roofSec ist ein Frühwarnsystem für Wassereintritte, ersetzt aber nicht die regelmäßige Flachdach-Wartung. Themen wie verschmutzte Gullys, mechanische Beschädigungen oder allgemeine Alterung des Dachaufbaus müssen weiterhin durch fachgerechte Inspektion und Wartung abgedeckt werden.

Ist ein nachträglicher Einbau möglich oder wirtschaftlich?

Ein nachträglicher Einbau ist in der Regel nur im Zuge einer Neudeckung oder Sanierung sinnvoll. Das liegt daran, dass das Sensorkabel innerhalb des Dachaufbaus auf der Dampfsperre verlegt wird.

Bei einem bestehenden Dach müsste dafür der darüberliegende Aufbau geöffnet werden. Mehr dazu, wie Monitoring im Zuge einer Flachdachsanierung sinnvoll eingeplant werden kann, finden Sie hier.

Was wird für den Einbau benötigt?

Für den Einbau braucht es vor allem eine geeignete Leitungsführung zur Kommunikationseinheit, eine Stromversorgung, eine Internetanbindung sowie eine fachgerechte dampfdichte Durchführung. Zusätzlich muss ein aktueller Ansprechpartner für die Benachrichtigung hinterlegt werden.

Die genauen Anforderungen ergeben sich aus Planung, Einbausituation und Datenblatt. Die passenden Installationsunterlagen und Datenblätter finden Sie im Bereich Architekten & Planer.

Wie wird das Sensorkabel verlegt?

Das Sensorkabel wird entsprechend eines vorher geplanten Verlegemusters direkt auf der Dampfsperre verlegt. Es soll sauber, plan und ohne Verdrillung geführt sowie an den richtigen Stellen fixiert werden.

Wichtig ist, dass die Verlegung exakt zur Planung passt, damit die spätere Lokalisierung korrekt funktioniert.

Kann das Verbindungskabel verlängert werden?

Nein, das Verbindungskabel darf nicht beliebig verlängert werden. Der Grund ist der technische Spannungsabfall, der die Funktion beeinträchtigen kann.

Wenn die Distanz nicht ausreicht, sollte stattdessen ein anderer Montageort für die Kommunikationseinheit geplant werden.

Kann ich das System auch selbst einbauen?

roofSec empfiehlt den Einbau durch Fachfirmen. Der entscheidende Punkt ist, dass Planung, tatsächliche Verlegung und spätere Systemlogik exakt zusammenpassen müssen.

Nur so ist eine zuverlässige Erkennung und Lokalisierung gewährleistet.

Sie planen ein Neubau-, Sanierungs- oder PV-Projekt und möchten prüfen, ob roofSec sinnvoll integrierbar ist? Sprechen Sie mit uns oder einem unserer Fachpartner.

Technik & Zukunftssicherheit

Was gilt für Installation, Montageort und Updates der Kommunikationseinheit?

Für die Kommunikationseinheit stehen Installationsunterlagen und Anleitungen auf der Download-Seite zur Verfügung. Standardmäßig ist die Montage im Schaltschrank vorgesehen. Andere Einbauorte sind möglich, wenn Schutz vor Staub und Wasser, Stromversorgung, Internetanbindung und Zugänglichkeit sichergestellt sind.

Software-Updates erfolgen serverseitig, also ohne manuellen Aufwand für den Endkunden. Weitere Details finden Sie in den Installationsanleitungen und Planungsunterlagen.

Ich installiere nachträglich eine Photovoltaik- oder Solaranlage am Dach. Was muss ich beachten?

Wichtig ist vor allem, dass vorhandene Kabel und Komponenten des roofSec-Systems nicht beschädigt werden. Wenn Leitungen oder Sensorkabel neu positioniert werden müssen, muss auch der Verlegeplan entsprechend angepasst werden.

Zusätzlich müssen alle Eingriffe an Dampfsperre und Dachabdichtung wieder fachgerecht und dauerhaft dicht ausgeführt werden. Für Details zu Risiken, Abdichtung und Planung siehe unseren Beitrag zu Photovoltaik auf dem Flachdach.

Passt unser System zu Ihrem Projekt?

Kontaktieren Sie uns jetzt - wir beraten Sie gerne!

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